Johanna Ungersbäck

Psychotherapie

 

 

Therapieverlauf

 

Zuerst ist es wichtig, das Problem in konkrete Worte zu fassen. Dazu gehört, Ihre Gefühle, Gedanken, Körperempfindungen und Verhaltenstendenzen, die damit in Verbindung stehen, zu erkennen.

 

Ein umfassendes Verständnis Ihrer Situation muss auch Ihre sozialen Bezüge berücksichtigen. Wir werden daher versuchen zu verstehen, was Ihre Wünsche, Bedürfnisse, Ängste und Befürchtungen in Bezug auf sich selbst, und in Beziehungen zu den Wichtigen Anderen sind.

 

Es kann in dieser Erkenntnisphase notwendig werden, die ursprünglich vereinbarten Ziele zu überdenken und neu zu formulieren. Dann können wir gemeinsam überlegen, welche Veränderungen für Sie wünschenswert und sinnvoll sind.

 

In der nun folgenden Phase der Veränderung ist Ihre aktive Mitarbeit und Bereitschaft, Neues zu lernen, Dinge anders als bisher zu denken und zu machen, am stärksten gefragt. Um Sie darin bestmöglich zu unterstützen, steht mir eine Reihe von Techniken zur Verfügung: Rollenspiel, Imagination, Aufbau von Fertigkeiten, Konfrontationsverfahren. Ob und welche wir davon nutzen, werden wir gemeinsam entscheiden.

 

Das wichtigste Werkzeug aber wird das therapeutische Gespräch sein. Es bildet für Sie einen Raum, in dem Sie sich ohne Bedenken wegen der Reaktion des Gegenübers, aber mit professioneller Unterstützung reflektieren können.

 

Alltagstransfer - das in der Therapie Erworbene muss nun in Ihren Alltag Eingang finden. Nicht selten kommt es in dieser Phase zu Frustrationen. Manches ist halt in der Therapie leichter, als im echten Leben. Egal, welche Hürden auftauchen, wir werden konsequent an ihrer Überwindung arbeiten.

 

Wenn sich Ihr Alltag, Ihre Beziehungen so verändert haben, dass es gut ist für Sie, wird es Zeit, die Therapie abzuschließen. Psychotherapie ist eine Behandlung, und als solche zeitlich limitiert. Wenn das Problem überwunden wurde, ist sie nicht mehr notwendig. Es kann aber auch sein, dass der erwünschte Effekt nicht (ausreichend) eintritt. Es wird dann notwendig sein zu überlegen, welche anderen Wege sinnvoller sein könnten für Sie.

 

Der Therapieprozess verläuft nicht linear, sondern in Schleifen. Gemeinsam werden wir den Verlauf der Therapie immer wieder evaluieren, und auf die Ziele ausrichten.

 

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